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Amazon wird noch omnipräsenter – mit Amazon Echo

Amazon Echo – Black, Lifestyle

In 2014 das erste Mal präsentiert, findet der digitale Assistent des E-Commerce Riesen Amazon nun langsam seinen Weg auch in die europäischen Haushalte.

Amazon Echo ist ein zylindrischer Lautsprecher mit Mikrofon und ähnlich wie Siri, X-Box, Google Now mit einem Spracherkennungssystem ausgestattet. Im Zimmer aufgestellt soll Echo sich als elektronischer Butler etablieren. Allein mit der Stimme gesteuert beantwortet Amazon Echo Fragen, liest Hörbücher vor, liefert Nachrichten-, Verkehrs und Wetterinformationen und informiert über Sportergebnisse und Spielpläne.

Kommandos wie „…weck mich morgen früh um 7 Uhr“ oder Fragen „…wie ist der Verkehr auf dem Weg zur Arbeit“, „…was steht heute in meinem Kalender“, „…wie haben die Königsblauen am Wochenende gespielt?“ werden verstanden und bearbeitet oder beantwortet.

Einen Eindruck wie Amazon sich das vorstellt, gibt das folgende Video.

Keine neue Technologie, aber smart integriert

Neu ist die grundlegende Technologie sicherlich nicht mehr, aber Amazon verblüfft neben einigen technischen Finessen wie sensible Mikrofone, die den gesamten Raum einfangen insbesondere durch eine starke Einbindung verschiedenster Servicedienstleistungen auch von Drittanbietern, wie etwa Fahrplanauskünfte der Deutschen Bahn, Spoftify oder myTaxi. Auch Lampen, Lichtschalter, Thermostate und mehr lassen sich mit Amazon Echo steuern. Die Liste der „Apps“ wird wohl zukünftig stetig wachsen und so Bindung an das Gerät stärken.

Und selbstverständlich hat man mit Alexa – das ist der Ruf-Name um den Echo Dienst zu aktivieren – auch die Möglichkeit, Einkaufslisten zu erstellen.

Es wird also bestimmt nicht lange dauern, bis Amazon das System auch für den Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen nutzen wird.

Der Kunde kommt nicht zum Unternehmen, sondern das Unternehmen zum Kunden

Wir finden, dass Amazon mit dem Echo zeigt, wie der kreative Einsatz von Technologien in Kombination mit Servicedienstleistungen helfen kann, den Kunden an sich zu binden um eine Omnichannel-Präsenz aufzubauen. Damit sichert sich Amazon die Pole Position am Point of Sale, wenn mal wieder die Taschentücher alle sind oder der Heißhunger auf die Pizza einer leeren Gefriertruhe im Weg steht.

Der Echo soll im deutschsprachigen Raum ab Herbst für ausgewählte Kunden verfügbar sein – wann er für dann an die breite Masse vertrieben wir sein wird, ist aber noch nicht bekannt.

Tags : Amazon EchoDigitale SprachassistentenHome IntegrationOmnichannelPoint of Sale
Andreas Hagelauer

Über den Autor Andreas Hagelauer

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